Realität statt Romantik – wir sagen, was stimmt!





Der Begriff „Tiny House“ ist derzeit in aller Munde – doch häufig handelt es sich dabei um einen Werbebegriff, der mit der tatsächlichen Realität wenig zu tun hat.
Viele Hersteller möchten deshalb mit Vorurteilen und romantisierten Vorstellungen aufräumen, bevor es während des Kauf- oder Herstellungsprozesses zu vermeidbaren Missverständnissen oder gar Streitigkeiten kommt.
Unser Ziel ist es, gemeinsam die neue Form des ortsveränderlichen Gebäudes bekannter zu machen – und dabei sowohl die Vorteile als auch die Einschränkungen offen und transparent zu benennen.
Wir sind der Bundesverband Mikrohaus
Wir vernetzen, vertreten und stärken – der Bundesverband Mikrohäuser verbindet Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Baus modernen Mikrohauses.
Der Bundesverband Mikrohäuser (BVMH) setzt sich dafür ein, den Anteil von Mikrohäusern im Neubau deutlich zu steigern – mit dem Ziel, mindestens fünf Prozent Marktanteil am gesamten Wohnungsmarkt zu erreichen.
Der Verband informiert Politik, Medien und Öffentlichkeit über den ökologischen, technischen und wirtschaftlichen Nutzen dieser innovativen Bauweise und stärkt so die Akzeptanz des Mikrohauses als zeitgemäße Wohnform.
Zugleich unterstützt der BVMH Hersteller, Handwerksbetriebe und Planer bei Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätsentwicklung.
Auch Nutzerinnen und Nutzer profitieren von einer Informationsplattform, die den offenen Austausch zwischen Praxis und Industrie fördert.
Gemeinsam arbeitet der Verband daran, das Mikrohaus als nachhaltige, zukunftsorientierte Wohnlösung im deutschsprachigen Raum zu etablieren.
Die Mitglieder des Bundesverbandes Mikrohäuser (BVMH) verstehen sich – trotz ihrer Wettbewerbssituation untereinander – als Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die sich im gesamten deutschsprachigen Raum ähnlichen Herausforderungen stellen.
Viele dieser Aufgaben lassen sich in der Gemeinschaft leichter bewältigen als allein. Aus diesem Gedanken heraus entstand der Wunsch, einen übergreifenden Verbund von Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern zu gründen, die im Bereich Tiny Houses, Mikrohäuser, Mobilhäuser, Zirkuswagen, Hausboote und anderer Kleinwohnformen tätig sind.
Gemeinsame Stärke durch Kooperation
Der Verband schafft einen Rahmen, in dem Wissen, Ressourcen und Erfahrungen gebündelt werden.
Durch die Zusammenarbeit entstehen Synergien, die allen Mitgliedern zugutekommen – vom technischen Austausch bis zur gemeinsamen Interessenvertretung gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit.
Angebote und Leistungen für Mitglieder
Der BVMH unterstützt seine Mitglieder mit einer Vielzahl an gemeinschaftlichen Angeboten und dienstleistungsorientierten Initiativen:
- Messegemeinschaftsstände – gemeinsamer Auftritt auf Fach- und Publikumsmessen
- Fort- und Weiterbildungsangebote – Wissenstransfer und Qualifizierung für Hersteller, Planer und Handwerker
- Schiedsgerichtsbarkeit – geregelte Verfahren zur außergerichtlichen Streitbeilegung innerhalb der Branche
- Übernahme von Pflichtaufgaben – etwa im Bereich Datenschutz oder Dokumentationspflichten
- Fachkräftesuche und Nachwuchsförderung – Unterstützung bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter
Der Bundesverband Mikrohäuser (BVMH) versteht sich als Fürsprecher und Interessenvertretung der Hersteller und Nutzer von Mikrohäusern gegenüber Politik und Verwaltung.
Ziel des Verbandes ist es, Verständnis und Akzeptanz für Mikrohäuser als zukunftsweisende Wohnform zu fördern und den Dialog zwischen allen Beteiligten zu stärken.
Aufklärung und Dialog mit Politik und Behörden
Das Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen von Mikrohäusern ist vielerorts noch begrenzt. Gleichzeitig bestehen oft Widersprüche zwischen innovativen Baukonzepten und bestehenden gesetzlichen Regelungen.
Der BVMH setzt daher auf Dialog, Fachgespräche und konstruktive Diskussionen, um diese Unterschiede zu überbrücken und praxisgerechte Lösungen zu fördern.
Aktive Rolle in der politischen und öffentlichen Diskussion
Der Verband bringt sich aktiv in die politische und gesellschaftliche Debatte ein, berät Entscheidungsträger auf kommunaler, regionaler und bundesweiter Ebene und unterstützt Behörden bei der Umsetzung neuer Anforderungen rund um Mikrohäuser.
Öffentlichkeitsarbeit für ein realistisches Bild des „Tiny House“
Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Informationskampagnen trägt der BVMH dazu bei, dass der Begriff „Tiny House“ nicht als Mode- oder Marketingbegriff missverstanden wird, sondern als Teil einer nachhaltigen und realistischen Wohnkultur wahrgenommen wird.
So schafft der Verband eine Brücke zwischen Innovation, Praxis und Regulierung – im Interesse einer modernen, flexiblen und verantwortungsvollen Bau- und Wohnkultur.
Der Bundesverband Mikrohäuser (BVMH) sieht es als seine zentrale Aufgabe, die Öffentlichkeit regelmäßig über die Besonderheiten moderner Kleinwohnformen zu informieren.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Klarstellung des vielfach genutzten Begriffs „Tiny House“, der in Medien und Öffentlichkeit oft missverständlich verwendet wird.
Aufklärung und Information für Politik, Medien und Öffentlichkeit
Gerade in Kommunalparlamenten stoßen neue Wohnformen – das sogenannte „new housing“ – häufig auf Vorbehalte und Abwehrhaltungen.
Um dem entgegenzuwirken, stellt der BVMH sachliche, fundierte Informationen für Politik, Verwaltung und Medien bereit. Ziel ist es, eine objektivere und differenzierte Betrachtung dieser innovativen Kleinwohnformen zu fördern.
Qualitätsstandards in der Informationsarbeit
Bei der Recherche, Auswahl, Beschaffung, Bewertung, Aufbereitung und Weitergabe von Daten, Texten und Materialien rund um Mikrohäuser verpflichtet sich der Verband zu professionellen Mindeststandards.
So sollen Diskussionen auf einer faktenbasierten Grundlage geführt und subjektive Argumente entkräftet werden.
Ziel: Entwicklung des „New Housing“ im deutschsprachigen Raum
Nur durch Transparenz, Qualität und verlässliche Information kann es gelingen, das Konzept des „new housing“ im deutschsprachigen Raum weiterzuentwickeln und nachhaltig zu etablieren.
Der BVMH leistet hierzu einen aktiven Beitrag – als Brückenbauer zwischen Öffentlichkeit, Politik und Fachwelt.
Unter dem Dach des Bundesverbandes Mikrohäuser (BVMH) bündeln sich die gemeinsamen Anstrengungen zur kontinuierlichen Verbesserung von Herstellungstechniken, Produkten und Innovationen im Bereich der Mikrohäuser.
Ziel ist es, die technischen Grundlagen aller Kleinbauten stetig weiterzuentwickeln – mit Fokus auf Produktqualität, Bauökologie und Nachhaltigkeit.
Gemeinsame Forschung und technische Weiterentwicklung
Durch die enge Kooperation in Forschung und Entwicklung werden wissenschaftliche und technische Fortschritte in der Mikrohausbranche gefördert.
Eine vereinheitlichte Bauweise sowie der Einsatz genormter und zugelassener Vorprodukte schaffen Effizienz, führen zu Kosteneinsparungen und ermöglichen Preisvorteile für Nutzerinnen und Nutzer.
Einheitliche Standards und Qualitätssicherung
Mittelfristig verfolgt der BVMH das Ziel, einheitliche Maßstäbe für
Prüfung und Zertifizierung,
Qualitätssicherung,
Beratung und Begutachtung,
Technologietransfer,
Normung,
sowie Umwelt- und Ressourcenschutz
zu etablieren.
Ein wichtiges Etappenziel soll die Gründung einer Qualitätsgemeinschaft Mikrobauten, die als ideeller Zusammenschluss für Transparenz, Qualität und nachhaltige Bauweise steht.
Forschung, Wissenstransfer und Weiterbildung
Der Bundesverband Mikrohäuser initiiert und unterstützt wissenschaftliche Studien zu
- Baumaterialien,
- Konstruktionsprinzipien und
- Bauphysik.
Darüber hinaus entwickelt der Verband Fort- und Weiterbildungsangebote, um den Wissenstransfer zwischen Forschung, Industrie und Handwerk zu fördern und die Kompetenz in der Mikrohausbranche nachhaltig zu stärken.
Was ist ein Mikrohaus oder Tiny House?
Die Definition des Bundesverbandes lautet: Die Kleinstwohnform „Mikrohaus“ sind vollwertige Gebäude der Gebäudeklasse I und dienen zum temporären oder dauerhaften Wohnen. Sie verfügen grundsätzlich über
- einen umbauten Raum von bis 110 m3
- eine Nutzfläche von 15 bis rd. 45m2
- über eine Küche/Küchenzeile
- einen Badbereich inkl. Toilette und Waschgelegenheit
- einen Schlafbereich
- Anschluss an die öffentliche Ver- und Entsorgung mit Strom, Wasser und Abwasser
Mikrohäuser können stationär, mobil und straßenzugelassen mobil sein.
